Politische Geschichte in Ghana

Wegen des Goldreichtums im Hinterland versuchten sich im 18. Jh. Portugiesen und Briten an der "Goldküste" festzusetzen. Jedoch gab es Kriege mit dem mächtigen Ashanti Reich im Hinterland. Im Jahre 1874 wurde das Gebiet der britischen Kronkolonie unterstellt und 1957 als erstes schwarzafrikanisches Land unabhängig.
Militär- und Zivilregierungen wechselten sich bis 1979 ab. Ghana lag zu diesem Zeitpunkt wirtschaftlich am Boden. Am 4. Juni putschte sich Leutnant Rawlings an die Macht und gründete eine Revolutionsregierung, danach fand eine "Säuberungsaktion" in der Armee statt und ein Präsident wurde gewählt.
Die wirtschaftliche Talfahrt Ghanas hielt jedoch weiterhin an, so dass im Dezember 1981 die Armee mit Leutnant Rawlings erneut putschte, die Führung des Landes übernahm und die Verfassung außer Kraft setzte.
Es gab eine Revolutionsregierung, die durch Mobilisierung und Organisation der arbeitenden Bevölkerung das Land wieder aus einem wirtschaftlichem Tief holte.
1991 gab es dann eine neue Verfassung und Parteien wurden zugelassen. Jerry John Rawlings ist nach wie vor der Starke Mann Ghanas.