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Reise durch Togo Fahrt von Accra nach Lome
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Jetzt
heißt es den kleinen Rucksack vor die Brust, großer Rucksack
auf den Rücken und alle Taschen zugeknöpft! Zu Fuß in
Richtung Osten zur Grenze durch ein Gewirr von Soldaten, Grenzhütten,
Zöllner habe ich dann die Übersicht verloren und weiß
nicht mehr, ob ich noch in Ghana oder schon in Togo bin.
Der Rucksack vom "armen" Simon wird zweimal zur Kontrolle
ausgelehrt. Danach wäre Iris dran gewesen und dann erst ich, so
haben wir uns angestellt, weil ich 250 000 Cedis in meiner dreckigen
Unterwäsche versteckt habe und die Ausfuhr bei hoher Strafe verboten
ist.
Wir haben Glück - "an mir ging der Kelch vorbei". Nachdem wir die Einreiseformalitäten erledigt und Iris zur Krankenschwester gemacht haben - weil ich den französischen Namen für Sozialpädagogin nicht weiß - meinen wir, jetzt sind wir durch! Das große Eisentor ist in 20 Meter Entfernung, aber noch einmal Rucksackinhalt von Simon kontrollieren und jedes Mal findet man großes Interesse an seiner LED Taschenlampe. Jetzt werden noch Verhandlungen mit fünf Leuten über den Taxipreis ins nahe Lome geführt. Ich prüfe die Zumutbarkeit des Preises, da ich keine Ahnung habe, wie weit es ist. Gefordert sind 6000 CFA und ich biete 2000 CFA, aber die Mittagssonne verkürzt dann meine Verhandlungsbereitschaft und wir einigen uns auf 4000 CFA (700 CFA = 1 €). Jetzt stehen wir mit dem Taxi 2 Meter vor dem Eisentor, nochmals 500 CFA Schmiergeld für den Mann am Tor und das Tor geht auf. Diese ganze Grenzzeremonie hat mindestens 1 ½ Stunden gedauert, leider besteht ein absolutes Fotografierverbot. |
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