Abflug (22.02.2003)
und erster Aufenthalt in Accra


Der Kontinent Afrika ist zu groß, als dass man ihn beschreiben könnte.

Er ist ein eigener Planet.

Wir sprechen nur einfachheits- und bequemlichkeitshalber von Afrika.

In Wirklichkeit gibt es Afrika gar nicht außer als geographischer Begriff!

Samstag 22.02.03
Gabriele bringt uns zum Flughafen Friedrichshafen, kurzer Abschied ca.30 Min. vor Abflug. In Frankfurt wollen wir Iris treffen und hoffen, dass sie mitfliegen kann. Da sie ein Staff-Standby-Ticket hat und der Flug überbucht ist, ist es nicht sicher, ob sie einen Platz bekommt. Alle ca. 340 Passagiere steigen ein, wir warten, ob Iris eine Bordkarte bekommt? Hurra, es klappt, sie hat eine, schnell noch rein in den Flieger. Ich übernehme - völlig uneigennützig- ihr Business Class Ticket, damit Iris und Simon zusammensitzen können.
Der Schnee in den Alpen scheint die Berge zu erdrücken, sogar die Berge Nordafrikas sind schneebedeckt. Dann kommt nur noch Sand, die Wüste. Auf einmal entdecke ich einen großen Fluss in der Wüste, den Niger. Wasser im Sahel! Der Kapitän sagt, in Lagos (Nigeria) sind es 34 Grad, wir fliegen via Lagos nach Accra (Ghana).
Die Dame neben mir ist ein wandelndes Verdauungswesen, sie hat mindestens schon 3 Gläser Rotwein, von der festen Nahrung gar nicht zu sprechen, zu sich genommen! Irgendwie muss man wohl das teure Ticket rechtfertigen. Wir sollten um 17.30 h in Accra sein, das klappt nie, vielleicht in Lagos - ob Joseph wohl wartet?